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Als Enkel von Emilio Lussu war Francesco Scanu Lussu als Jugendlicher literarischen Einflüssen ausgesetzt. So hat er verschiedene Bücher mit Gedichten geschrieben, aber der wirkliche Ausdruck seiner Kreativität zeigte sich immer schon in der Kunst der Skulptur. 

Für Francesco bedeutet Sardinien, sein Geburtsort aus Granit und Fels, ein Zusammenleben mit dem Stein und ein sich Verlieben in diesen. 

Durch seine Mineralogiestudien und den Kontakt mit einem Steinmetz, den er unweit seiner Wohnung in seiner Werkstatt besuchte, wurde er von dem Virus der Skulptur angesteckt. Fast als Spiel begann er Stein zu behauen, erlernte die Technik und realisierte seine ersten einfachen Formen in Granit. 

Nach dem darauf folgenden Umzug nach Rom entwickelte sich seine Handfertigkeit und er ersetzte den fehlenden Granit durch Wurzelholz von Akazien, Ulmen, Oliven und Wacholder. 

Den vier Grundelemente der Menschheit der orientalischen Philosophie, im besonderen der chinesischen, Wasser - Feuer - Luft - Erde wird ein fünftes Element - Holz - hinzugefügt. Holz charakterisiert auch die Kreationen von Francesco Scanu Lussu.

Er verbringt in Folge viel Zeit in Südamerika, zwischen Venezuela, der Karibik, den Antillen und dem Regenwald des Amazonas. 

Die Beobachtung von besonderen Holzformen wie Knoten bewirken, dass seine Darstellungen echter wirken als die tatsächliche Realität. Die Werke, die von seiner kreativen Hand geschaffen werden, sind schwingend und unvorhersehbar, manchmal verkrümmt und sinnlich, voller Spannung, so als möchten sie die Schwerkraft in einem befreienden Flug überwinden. 

Das Material kämpft um sich vom Unnötigen zu befreien und seine Freiheit im unbeschränkten Raum zu finden. Die Bewegung, die aus dem Stillstand entsteht, verändert die Figuren. Sie erscheinen ohne Gewicht und Fesseln. 

Durch die Reise und das kontinuierliche Weiterentwickeln, der realisierten Formen im Laufe des kreativen Werdeganges, werden die Skulpturen belebt. Sie reflektieren sich in der Dichtung, in die sie eingewebt sind. 

So nimmt seine gereifte Ausdruckskraft in den Stämmen und Wurzeln, den Fundstücken aus den Wäldern, Gestalt an. Dieser kreative Ausdruck basiert auf dem Erkennen des "Primärstoffes". Im Wesen des Holzes, das manchmal bis zum Herzstück durchbohrt oder auch verschont bleibt, spiegeln sich Strömungen und Bewegungen des Lebens,

Gefühle, Wahrnehmungen und unterirdische Impulse wieder. Nur der Kunst gelingt es diese sichtbar zu machen. 

Sein ganzes Leben ist ein schöpferischer Werdegang. Seine Suche nach Poesie und Harmonie, die ihn wie ein unstillbarer Hunger antreiben, bringt ihn dazu die Welt zu bereisen: von Avignon nach Paris, von Salzburg nach Moskau. Die Orthodoxie Sloweniens intrigiert ihn genauso wie die traumhaften Berge des Himalajas in Nepal und das stille Lächeln der buddhistischen Mönche, die er dort oben trifft. 

Er durchquert Indien von Osten nach Western. In diesem Land besteht die große Herausforderung in der Farbe. Er versucht aus ihr eine "Dimension" zu machen, sie in ein Gesicht, Hände, eine Umarmung oder einen Sonnenaufgang zu verwandeln. 

Seine Eindringlichkeit und seine Unruhe unterstreichen seine Skulpturen, bei denen die Schönheit Form angenommen hat 

All dies bringt ihm Applaus und Bewunderung von vielen Persönlichkeiten wie Künstlern, Schriftstellern, Journalisten und Dichtern. 

Seine Werke befinden sich in Privatsammlungen in Deutschland, Schweden, Kanada, Griechenland, Brasilien, Kolumbien und im Palais der italienischen Botschaft beim Heiligen Stuhl. 

Er hat an unzähligen Ausstellungen, die sowohl anderen Künstlern als auch nur ihm alleine gewidmet waren, teilgenommen. Beim Festival der zwei Welten in Spoleto 2000 hat er das aufmerksame Publikum und die Kritiker, die sich in Presse und Fernsehen enthusiastisch über seine Werke geäußert haben, begeistert. 

Während des Friedenstreffens in Assisi hat er von der palästinensischen und israelischen Delegation eine Einladung erhalten seine Werke in Jerusalem auszustellen. Seit 1996 nimmt er an "Telethon", einer karitativen Veranstaltung unter dem Schutz der Banca Nazionale del Lavoro teil. 

Abschließend ist einfach zu behaupten, dass sich die Skulpturkunst von Francesco Scanu Lussu, an Hand von Kreationen, die durch die Unmittelbarkeit der Gefühle überwältigen, darstellt. Weiters wird die handwerkliche Geschicklichkeit und die besondere Sensibilität in seinen Werken sichtbar. 

Er sieht das Leben als Ziel an und bevorzugt dabei mit extremer Anmut jene Dinge, die dem Menschen nützlich sind. Seine Kunst ist Mahnung und Liebkosung, eine sanfte Einladung die Kräfte zur Unterstützung der Natur zu konsolidieren, ein überragendes Geheimnis indem sich nichts auflöst und sich doch alles verwandelt. 

Seine Kunst, die durch Eleganz und Ausgewogenheit der Formen erobert, führt in eine immer tiefere Dimension, wo nur Stille und Harmonie vorherrschen.